1. Die Idee des Control Panels
Die allermeisten Einstellungen und Konfigurationsmöglichkeiten können Sie aus Bibliographix selbst heraus verändern. Im Normalfall wollen Sie auch gar nichts anderes. Dumm wird es nur, wenn - aus welchen Gründen auch immer - Bibliographix beim Hochfahren und Übernehmen der Einstellungen aus der letzten Sitzung abstürzt. Dann können Sie die "kaputten" Einstellungen nicht verändern, weil Sie gar nicht an die Einstelldialoge herankommen, weil das Programm schon vorher abstürzt.
Für solche Fälle ist das Control Panel gedacht. Damit ist es so ein Art Haustürschlüssel unter dem Blumentopf im Garten um ins Haus zu kommen, wenn Sie sich selbst ausgesperrt haben.
Die Einstellmöglichkeiten beschränken sich damit auf die Optionen, die, wenn irgendetwas schief gegangen ist, beim Programmstart Ärger bereiten können. Alles andere können/sollen Sie nach wie vor im Programm selbst konfigurieren.
In Ergänzung zu diesen Konfigurationsoptionen bietet das Control Panel noch die Funktionen, die bisher über mehrere kleine Tools verstreut waren, wie das Konvertieren alter Datenbanken oder das Entpacken von Sicherungskopien. Wahrscheinlich werden Sie diese Funktionen nicht brauchen, aber wir haben festgestellt, dass die Integration dieser Funktionen das Control Panel nur um ein paar kB größer gemacht haben. Dafür gibt es jetzt eine Stelle, an der solche Zusatzfunktionen zu finden sind.
Bei jedem Programmstart prüft (eine Internetverbindung vorausgesetzt) das Control Panel, ob es eine neuere Fassung dieses Tools im Internet gibt und bietet Ihnen die Möglichkeit an, auf die neuere Fassung umzusteigen. Falls das nicht funktionieren sollte (warum auch immer) finden Sie die aktuelle Versionsnummer des Control Panels und ein Link zum "manuellen" Herunterladen unter News.
Im unteren Teil des Programms finden Sie das Online-Handbuch, das an der "richtigen" Stelle (diesem Kapitel) aufgeschlagen wird, so daß Sie alle Informationen, die Sie für diese wichtigen Funktionen benötigen, gleich bei der Hand haben.
Um das Control Panel aufzurufen, klicken Sie auf das Startmenü und dort auf Control Panel
Wenn das nicht geht, weil Bibliographix vorher abstürzt, finden Sie das Control Panel als control.exe im Bibliographix-Programmverzeichnis, d.h. standardmäßig unter \programme\bibliographix7\control.exe.
Wenn Sie das Control Panel starten, wird Bibliographix automatisch beendet. Der Grund dafür ist, dass viele Funktionen im Control Panel einen exklusiven Zugriff auf die Datenbank benötigen. Wenn Bibliographix noch liefe, würden zwei Programme auf die Datenbank zugreifen. Das würde zu einer Fehlermeldung und zum Abbruch führen.
2. Datenbank-Funktionen
2.1 Datenbank reparieren
Die Datenbanktechnologie, die in Bibliographix genutzt wird, ist sehr sicher. Trotzdem hat jede Datenbankanwendung eine Archillesferse. Wenn während des Speicherns ein Absturz oder ein Stromausfall erfolgt, kann (muss nicht) es zu einer Beschädigung der Datenbank führen. Glücklicherweise stecken Datenbanken solche Schläge meist klaglos weg. Die Häufigkeit einer beschädigten Datenbank dürfte etwa bei der eines platten Autoreifens liegen. Sehr unschön aber glücklicherweise extrem selten.
Die Datenbank ist wahrscheinlich beschädigt, wenn Bibliographix bisher normal gelaufen ist, jetzt aber beim Anklicken eines Datensatzes seltsame Fehlermeldungen anzeigt, die z.B.
- blob file is damaged
- could not write record
- error reading blob
- error reading memo
- error reading table
- field xyz not found
- index xyz does not exist
- index xyz is corrupt
- invalid key
- invalid password
- invariant type conversion
- error fetching record
- reading memo: out of memory
- table file header corrupt
lauten.
Um sicherzustellen, dass die Fehlermeldungen wirklich durch die Datenbank hervorgerufen werden, sollten Sie zuerst den Computer komplett herunterfahren und neu starten. Hilft das nichts, sollten Sie ausprobieren, ob Bibliographix mit einer anderen Datenbank fehlerfrei läuft. Wenn das der Fall ist, ist die Datenbank, die die seltsamen Fehlermeldungen liefert, wahrscheinlich beschädigt.
Schließen Sie Bibliographix. Am besten melden Sie sich auf dem Rechner ab und wieder an. So stellen Sie sicher, dass das Betriebssystem die Datenbank "freigibt". Andernfalls kann es passieren, dass die Datenbank als noch "im Gebrauch befindlich" gekennzeichnet ist, obwohl das Programm (Bibliographix) abgestürzt ist.
Stellen Sie sicher, dass sonst niemand auf die Datenbank zugreift. Sie brauchen exklusive Schreibrechte auf die Datenbank, da Sie in den Innereien der Datenbank herumwühlen. Das wird Ihnen die Datenbank nur gestatten, wenn niemand sonst zur Zeit mit der Datenbank arbeitet.
Wählen Sie dann die zu reparierende Datenbank mit Datenbank auswählen aus und klicken reparieren. Nach Beendigung der Reparatur gibt Bibliographix eine Meldung aus und zeigt den Inhalt der Datenbank in einer kleinen Tabelle.
Das ist alles. In 99% aller Fälle läuft die Datenbank anschließend wieder. In 1% aller Fälle nicht. Dann ist die große Stunde der Sicherungskopien gekommen, die im nächsten Abschnitt erläutert werden.
2.2 Sicherungskopie entpacken
In den Programmeinstellungen können Sie ein Intervall wählen, in dem Bibliographix automatisch Sicherungskopien der gerade geöffneten Datenbank anlegt. Sofern Sie diese Funktion nicht abgeschaltet haben (was keine gute Idee gewesen wäre), befinden sich im Unterverzeichnis \backup Ihrer Bibliographix - Datenbank chronologisch geordnete Sicherungskopien.
Der "Vorname" der Sicherungskopien folgt der Syntax
Jahr Monat Tag Stunde Minute
also ist die Datei
2007_1_12_09_45
eine Sicherung vom 12. Januar 2007 um Viertel vor 10 Uhr morgens.
Der "Nachname" der Sicherung lautet immer "zip". Das ist die Endung des wahrscheinlich verbreitetsten Kompressionsstandards. Die Sicherungen sind komprimiert und damit auf "Kleinheit der Dateien" getrimmt und nicht auf "unmittelbare Verwendbarkeit". Das macht Sinn, weil das traurige Leben einer Sicherungskopie typischerweise damit endet, irgendwann einfach gelöscht zu werden, ohne dass ein Zugriff auf die Sicherung jemals nötig gewesen wäre.
Um ein solches, sogenanntes zip - Archiv zu öffnen und die Dateien lesbar zu machen, brauchen Sie ein Unzip - Programm. Jede Suchmaschine wird Ihnen diverse kostenlose Angebote ausspucken. Vielleicht benutzen Sie auch selbst irgendeins. In diesem Fall: benutzen Sie das, was Sie immer benutzen, um die .zip Dateien zu entpacken.
Falls Sie kein unzip Programm haben, können Sie das im Control Panel enthaltene Entpackprogramm verwenden.
Wählen Sie die Sicherungskopie (mit der Endung .zip) über Sicherungsdatei auswählen aus. Mit einem Klick auf Sicherung entpacken entpacken Sie die .zip Datei in dem gleichen Verzeichnis. Sie sollten also, bevor Sie entpacken, mit dem Explorer ein neues Verzeichnis anlegen, die .zip Datei dorthin kopieren und dann diese frisch kopierte Datei zum Entpacken öffnen.
Eventuell vorhandene Dateien gleichen Namens werden überschrieben. Wenn Sie also sicher sind, daß die Datenbank unrettbar defekt ist, können Sie die .zip Datei in das Verzeichnis der Datenbank kopieren und entpacken. Dabei gehen natürlich alle Einträge, die seit dieser Sicherung gemacht worden sind, verloren. Es empfiehlt sich daher, Ihrer alten Datenbank noch eine Chance zu geben und die Sicherungskopie in einem neuen, leeren Verzeichnis abzulegen und zu entpacken.
Wenn Ihre alte Datenbank
c:\alterpfad\meinedatenbank.bx7
gewesen ist und Sie die Sicherungskopie in c:\neuerpfad entpackt haben, rufen Sie dann entsprechend die Datenbank in der gesicherten (älteren) Fassung
c:\neuerpfad\meinedatenbank.bx7
über Öffnen über das Startmenü auf.
Ein Tipp für versehentliche Datenlöschungen: Wenn Sie im Literaturmodul unter weitere Aktionen den Befehl markierte Dateien löschen ausführen, werden alle markierten Dateien gelöscht. Sie werden zwar vorher gewarnt, dass diese Löschung nicht wieder rückgängig gemacht werden kann und gefragt, ob Sie das wirklich wollen. und die Standardantwort ist "nicht löschen", aber falls Ihnen das doch passiert sein sollte, sind die Sicherheitskopien eine Möglichkeit, ärgerliche Doppelarbeit zu sparen, wenn Sie nicht gerade genau die zuletzt eingegebenen Quellen gelöscht haben.
Hier ein Vorschlag um Umgang mit diesem Problem
- Bei weniger als fünf gelöschten Datensätzen geben Sie diese Datensätze noch mal per Hand ein. Alles andere lohnt sich nicht.
- Bei mehr als fünf gelöschten Datensätzen entpacken Sie Ihre letzte Sicherungskopie in ein neues Verzeichnis. Nicht in das der "zerschossenen" Datenbank.
- Sie rufen Datenaustausch auf.
- Sie öffnen neben der zerschossenen Datenbank die gerade entpackte Sicherungskopie
- Sie sortieren die Datenbanken nach ID. So können Sie genau vergleichen, welche Quellen in der Sicherungskopie noch nicht eingegeben sind.
- Kopieren Sie nun die Quellen, die in der entpackten Sicherungskopie noch nicht enthalten sind aus der zerschossenen Datenbank herüber.
- Beenden Sie Bibliographix
- Benennen Sie das Verzeichnis der zerschossenen Datenbank in einen sprechenden Namen um
- Verschieben Sie die entpackte Sicherungskopie an die Stelle der zerschossenen Datenbank und nennen Sie ggf. das Verzeichnis um.
- Starten Sie Bibliographix.
Was nun passieren sollte ist, dass die entpackte und aufgepäppelte Sicherungskopie angezeigt wird. Mit den zuletzt eingegebenen Quellen. Wenn Sie sicher sind, dass diese Datenbank alles enthält, können Sie die zerschossene Datenbank löschen.
Aber Achtung: Die zuletzt eingegebenen Quellen haben in der neuen Datenbank nicht notwendigerweise die gleiche ID. Wenn Sie einen Ein-Klick-Anhang? erstellen wollen und eine der neu eingegebenen Quellen schon zitiert haben, müssen Sie die temporären Quellenhinweise noch mal bearbeiten.
2.3 Beispieldatenbank neu anlegen
Wenn Sie Bibliographix zum ersten Mal starten, wird eine Beispieldatenbank unter \eigene Dateien\Bibliographix8\sample angelegt. Mit dieser Datenbank können Sie nach Belieben herumspielen.
Wenn Sie die Datenbank ganz übel "vergurkt" haben, können Sie mit einem Klick auf neu anlegen den Ausgangszustand wiederherstellen. Alle Hinzufügungen und Löschungen werden dann aber ignoriert. Es wird einfach die Originalfassung über "Ihre" Fassung gespielt.
Aus Erfahrung wissen wir, daß viele Nutzer einfach die Beispieldatenbank nehmen, die vorhandenen Datensätze löschen (oder auch nicht) und einfach ihre eigenen Daten hinzufügen. Das bedeutet, daß die Beispieldatenbank auch gleichzeitig "Ihre" Datenbank ist. Davon raten wir ab. Sie sollten sich eine eigene, leere Datenbank für Ihre Daten anlegen. Falls Sie das nicht getan haben und die Beispieldatenbank neu anlegen, putzen Sie all Ihre Daten von der Platte und müssen dann auf eine Sicherungskopie zurückgreifen, in der wahrscheinlich ein paar Quellen fehlen werden.
Sie können diese Funktion auch nutzen, wenn Sie die Beispieldatenbank gelöscht haben (was nicht empfehlenswert ist). Die Datenbank wird dann einfach komplett neu angelegt.
2.4 Datenbanken aus einem älteren Format konvertieren
Wenn Sie eine ältere Programmversion von Bibliographix benutzen, müssen Sie Ihre Datenbank eventuell konvertieren, um sie mit der Version 8 bearbeiten zu können.
Mit dem Control Panel können Sie Datenbanken der Versionen 4, 5 und 6 in das Format der Version 8 konvertieren. Die Datenbanken der Version 7 und 8 sind miteinander ohne Konvertierung kompatibel.
Im Anhang dieses Handbuchs finden Sie ein paar Hinweise zur Konvertierung von Datenbanken, die mit noch älteren Versionen erstellt sind.
Klicken Sie auf Datenbank auswählen. Ein Datei-Öffnen Dialog erscheint, in dem Sie die alte Bibliographix Datenbank mit der Endung .bgx auswählen können. Wenn Sie dann Datenbank konvertieren klicken, wird die Datenbank in das aktuelle Format (.bx7) umgewandelt.
2.5 (ISBN) Z39.50 Download - Datenbank neu anlegen
Um Daten über das Z39.50 Protokoll herunterladen zu können (dazu zählt auch der ISBN Download), legt Bibliographix eine eigene separate Datenbank an, die in den meisten Fällen im Verzeichnis c:\temp\z39 liegt (sofern Sie das nicht anders eingestellt haben).
Diese Datenbank dient nur dazu, die Ergebnisse der Datenbankabfrage kurzfristig abzulegen und hat technisch mit "Ihrer" Datenbank, in der Sie Ihre Lektüre verwalten nichts zu tun.
Diese Download-Datenbank kann, wie jede Datenbank, beschädigt werden. Beim Versuch, Daten aus dem Internet abzurufen bekommen Sie Fehlermeldungen wie index autor.ind does not exist oder ähnliches.
Da diese Download-Datenbank nur ein Zwischenspeicher ist, sind Reparaturversuche überflüssig. Mit diesem Befehl legen Sie die Download-Datenbank neu an.
3. Einstellungen, die beim Programmstart ausgeführt werden
3.1 Datenbank, die beim Start geladen wird, ändern
Wenn Sie Bibliographix starten, wird immer die zuletzt geöffnete Datenbank beim Start geöffnet. Gibt es diese Datenbank nicht mehr, wird die Beispieldatenbank, die mit Bibliographix zusammen installiert wird, geöffnet. Gibt es diese Datenbank nicht mehr... ist das nicht schön.
Gleiches gilt für den Fall, daß die zuletzt geöffnete Datenbank irreparabel beschädigt ist. Bibliographix versucht, diese Datenbank zu öffnen und scheitert. Immer wieder. Bei jedem Start.
Bibliographix muss immer mit einer existierenden Datenbank gestartet werden. Wenn auch der "Notnagel" der Beispieldatenbank nicht greift, besteht Handlungsbedarf, um Bibliographix wieder zum laufen zu bringen.
Wählen Sie eine existierende Datenbank aus, die dann beim Start geladen wird. Wenn Sie wüst herumgelöscht haben, erstellen Sie die Beispieldatenbank einfach neu, wie weiter oben beschrieben. In diesem Fall müssen Sie auch keine Start-Datenbank auswählen, da Bibliographix, wie gesagt, die Beispieldatenbank öffnen will, wenn nichts anderes verfügbar ist.
Wenn die Datenbank, die beim Start geladen werden soll, in einem Netzwerklaufwerk liegt, sollten Sie sicherstellen, daß die Einstellungen über die Verwendung von Laufwerkbezeichnungen im Netzwerk auf der Registerkarte UNC - Pfadnamen in den Programmeinstellungen korrekt eingestellt sind. Andernfalls findet Bibliographix die Datenbank nicht und öffnet stattdessen die Beispieldatenbank.
3.2 Zitierstil, der beim Start geladen wird, ändern
Beim Start von Bibliographix lädt das Programm automatisch den zuletzt ausgewählten Zitierstil. Das ist das, was Sie im Normalfall auch wollen.
Wenn dieser Stil aber beschädigt ist - und zwar so stark beschädigt, dass Bibliographix beim Start abstürzt - ist das ärgerlich, weil Sie das Programm dann nicht zum Laufen bekommen, um den Stil zu ändern. Sie stehen dann quasi vor verschlossener Tür.
Ein Hinweis darauf, daß der Zitierstil beschädigt ist, ist die Fehlermeldung
Access Violation at Adress ...
gleich beim Start von Bibliographix,noch ehe Sie irgeneine Eingabe machen können. Die Adresse (ein wüstes Zahlen-Buchstaben-Gemisch) ist uninteressant. Die können sie gleich vergessen.
Ein unangenehmer Nebeneffekt könnte sein, dass Bibliographix als unregistrierte Version läuft. Der Grund ist, dass beim Start zuerst die Richtlinie geladen wird und dann der Code geprüft wird. Wenn das Programm nun beim Laden abbricht, aber nicht abstürzt, dann wird die Prüfroutine für den Code nicht mehr ausgeführt und das Programm läuft als unregistrierte Version weiter, obwohl Sie einen gültigen Code eingegeben haben.
Für solche Fälle ist diese Funktion im Control-Panel gedacht. Mit einem Klick auf Richtlinie auswählen können Sie eine andere Richtlinie auswählen, so dass Bibliographix wieder ohne Ärger starten kann.
3.3 Defekte Bibliographix - Programmdatei ersetzen
Wenn Sie die Aktualisierungsfunktion in Bibliographix benutzen und Ihr Rechner während des Aktualisierungsvorgangs abstürzt, die Internetverbindung abbricht, Sie eine Tasse Kaffee über den Rechner gießen, ... kann es passieren, daß Bibliographix anschließend nicht mehr richtig läuft. Das sollte nicht passieren, denn die Aktualisierungsfunktion prüft, ob der Download vollständig ist, aber Sie wissen ja: s... happens.
In diesem Fall wählen Sie diesen Befehl. Er lädt die letzt freigegebene Bibliographixversion in das richtige Verzeichnis herunter - sofern Sie dort Schreibrechte haben. Wenn Sie dort keine Schreibrechte haben, dürfte das Problem, das dieser Befehl lösen soll, gar nicht auftreten, weil Sie dann die Aktualisierungsfunktion nicht nutzen können ;)
3.4 Pfad für die Nutzereinstellungen ändern
Bibliographix legt alle nutzerspezifischen Daten in einem eigenen Bibliographix-Nutzerverzeichnis ab, d.h.
- die beim Start zu öffnende Datenbank,
- die beim Start zu öffnende Zitierrichtlinie
- die Fenstergröße
...
aber auch
- die Beispieldatenbank
- die ausgewählten Bibliotheksverbindungsdateien
Als Standard verwendet Bibliographix hierzu das Verzeichnis \eigene Dateien und erzeugt dort das Unterverzeichnis \bibliographix8.
Wenn das aus irgendwelchen Gründen keine gute Idee ist, können Sie den Pfad dieses Verzeichnisses ändern, indem Sie anderer Pfad klicken und in das Eingabefeld diesen Pfad eingeben.
4. Word Add-In
Wenn Sie temporäre Quellenhinweise "per Hand" nachbearbeiten oder umformatieren, hat Microsoft Word die unangenehme Eigenschaft, ungefragt und unsichtbar überflüssige Formatierungsinformationen (Formatierungsmüll) in den Text einzufügen. Das bedeutet, dass die temporären Quellenhinweise an der "Oberfläche" völlig normal aussehen, unter der "Motorhaube", d.h. im Quelltext der Word-Datei ganz gruselig zerhauen sind.
In 99% aller Fälle kann Bibliographix diesen Müll aus dem temporären Quellenhinweis ausfiltern. In einem Prozent nicht. In diesem Fall kann Bibliographix die Identifikationsnummer nicht korrekt einlesen.
Um das zu vermeiden, installiert Bibliographix automatisch ein Add-In in Word. In Word 2007 finden Sie dieses Add-In auf der Registerkarte Add-In
in älteren Word-Versionen wird das Add-In in der Iconleiste angezeigt.
In beiden Fällen finden Sie dort die Schaltfläche Quellenhinweise prüfen. Wenn Sie diese Schaltfläche klicken, wird ein Word-Makro (vielen Dank an Michael Ullmann für den Code) aufgerufen, mit dem Word selbst 100% des Formatierungsmüll aus den temporären Quellenhinweisen des gerade geöffneten Textes entfernt. Sie sollten diesen Befehl aufrufen, bevor Sie einen Ein-Klick-Anhang erstellen.
Wenn Sie dieses Add-In
- nicht mehr benutzen wollen,
- es gelöscht haben und wieder installieren möchten
- es noch gar nicht installiert haben, aber jetzt installieren möchten,
können Sie über diese Funktion des Control-Panels das Add-In (de)installieren.